cloud-communication-protocols · v1.0.0 · 2026-08-30 · sha256 9f6c20f17b3f62f1
cloud-communication-protocols v1.0.0A
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--- name: cloud-communication-protocols version: 1.0.0 type: skill author: Lukas Geiger created: 2026-08-01 updated: 2026-08-25 language: de visibility: public standalone: true anthropic_compatible: true category: infrastructure tags: [ping-pong, agent-beam, listeners, cross-machine, sync-yard, coordination] status: active dependencies: tools: [] services: [] protocols: [] python: [] description: Dach-Skill für Cloud-gestützte Kommunikationsprotokolle zwischen Agenten auf unterschiedlichen Maschinen (Ping-Pong, agent-beam, Listener und künftige Protokolle). Nutzen, wenn Arbeit über Maschinen hinweg per gemeinsamem Sync-Ordner oder Message-Yard koordiniert wird. --- <img src="banner.png" width="100%" alt="cloud-communication-protocols banner"> # cloud-communication-protocols Familie von Protokollen, die zwei oder mehr Agenten auf unterschiedlichen Maschinen über einen gemeinsamen, cloud-synchronisierten Ordner (den "Yard") statt über einen direkten Kanal koordinieren lässt. Dieser Skill ist das **Dach**: er sammelt die Protokolle, benennt, welches bewiesen ist, und sperrt die, die noch Konzept sind. ## Wann nutzen - Arbeit erstreckt sich über zwei oder mehr Maschinen (Verifikation, gespiegelte Setups, Piloten) und es gibt keinen direkten Agent-zu-Agent-Kanal. - Ein gemeinsames Vokabular für Aufträge, Antworten, Takt und Eskalation über diese Maschinen hinweg wird gebraucht. ## Protokolle dieser Familie ### 1. Ping-Pong (bewiesen, Basisprotokoll) Zwei oder mehr Worker mit versetzten geplanten Scans überbrücken die Cloud-Sync-Latenz: jede Seite scannt den Yard nach an sie adressierten Aufträgen, führt aus, hinterlässt die Antwort und kann Folgeaufträge für die andere Seite ausstellen. Kernregeln: nur im eigenen Slot schreiben, Belege für jede Aktion, Idempotenz, keine Geheimnisse im Yard (nur öffentliche Schlüssel/ Fingerprints/Pfade), kooperative Fehler-Deltas, Readback-über-Log-Verifikation. **Takt: adaptive Poll-Frequenz.** Die Taktsteuerung ist nicht Teil der Payload-Regeln des Basisprotokolls, aber jede Implementierung braucht sie — ein fester Poll-Intervall flutet entweder einen leeren Yard oder verpasst frische Arbeit. Zwei Mechanismen gelten und müssen beide behandelt werden, nicht implizit bleiben: - **A — Selbstjustierend (Standard, keine Operator-Eingabe; das `cooldown`/Backoff-Muster).** Neuer Auftrag gefunden → direkt auf das schnellste Intervall springen (z. B. 15 min). Leerer Lauf → auf einer Leiter abkühlen: 4 aufeinanderfolgende leere Läufe → 30 min, 2 weitere → 1 h, danach jede weitere leere Serie verdoppeln (2 h, 4 h, 8 h) bis zu einem harten Deckel (24 h, niemals höher). Den Leerlauf-Zähler und das aktuelle Intervall in einer kleinen State-Datei beim Worker persistieren (nicht im Konversationsgedächtnis), damit sie Neustarts überlebt; ein Taktwechsel bedeutet, den alten geplanten Job zu löschen und einen neuen im neuen Intervall anzulegen, Zähler übernommen. Vollständiges Referenzschema, State-Datei-Schema und weitere Loop-Typen (Burst, Wake-Assist): Begleit-Skill **`cron-tuner`**. - **B — Peer-instruiertes Override.** Jede Seite darf den Takt der anderen Seite explizit im Auftragstext setzen — `CADENCE: match 15m`, um auf ein engeres Fenster zu synchronisieren, oder `CADENCE: pause 1h → 2h after 3 empty`, um eine Seite mit planbarer Kopf-runter-Arbeit zu verlangsamen. Wer den Takt eines Peers ändert, bestätigt das neue Intervall im nächsten Delta (Readback gilt auch für Uhren). Beide Mechanismen ändern nur die Reaktionszeit, niemals die Basisprotokoll-Regeln (Slot-Disziplin, Belege, keine Geheimnisse). Ein gegenseitiger `WAKE: <Grund>`-Kanal erlaubt Scans außerhalb des Zyklus als Hinweis, niemals als Autorität; nach dem Lesen löschen. Vollständige Spezifikation und Referenzbelege: `dev-bricks/system-gap-master` → `docs/communications-protocols-skill.md`. ### 2. agent-beam (Konzept, gesperrt) Für dringende Arbeit: ein Paket aus Prompt + Starter-Skript wird im Ziel-Slot abgelegt, und ein Watcher auf der Zielmaschine startet damit einen lokalen Agentenlauf — der Agent "landet" mit Auftrag und Starter und beginnt sofort. Gesperrt: benötigt einen signierten Starter-Vertrauensvertrag, einen Quarantäne-/Review-Schritt und ausdrückliche Operator-Freigabe vor jeder Aktivierung. ### 3. Listener / Ear-to-Ear-Listening (Konzept, gesperrt) Watcher beobachten Trigger im Yard (Datei-Ankünfte, Flag-Dateien, Registry-Änderungen) und starten Agenten auf der anderen Maschine. "Ear-to-Ear": der Listener des einen Hosts beobachtet den Posteingang des anderen Hosts. Gesperrt: Debouncing-Regeln, Trigger-Whitelists je Slot und ein Sicherheitsvertrag werden zuerst benötigt. ## Gemeinsame Invarianten (alle Protokolle) - Der Yard ist Transport, niemals Arbeitsbereich und niemals Geheimnis-Speicher. - Jede Aktion hinterlässt einen verifizierbaren Beleg; "erledigt" ohne Artefakt ist nicht erledigt. - Fehlerbehandlung ist kooperativ: Fehler-Deltas mit Hypothese und Gegentest, Zweitmeinungen willkommen. - Abwesenheit eines Partners wird über die Vakanz-Regel der Plattform behandelt (z. B. 48 h), nicht über Eskalation. ## Neue Protokolle hinzufügen Neue Protokolle treten dieser Familie als Unterkapitel in `communications-protocols-skill.md` bei (zuerst Konzept, mit eigenem Sicherheitsvertrag und Belegen vor "bewiesen"). Hier mit je einer Zeile listen: Name, Zustand (Konzept/Pilot/bewiesen), Zweck.