v1.1.0 to v1.3.1

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name: automation-self-care
- version: 1.1.0
+ version: 1.3.1
type: skill
- author: Lukas Geiger + OpenAI
+ author: Lukas Geiger + OpenAI + Google Gemini
created: 2026-07-28
- updated: 2026-08-30
+ updated: 2026-09-09
description: >
Baut und betreibt ein anbieterneutrales Self-Care-Kernset für geplante
- LLM-Aufgaben und Desktop-App-Automationen. Nutzen, wenn ein Agent seinen
- nativen Scheduler entdecken, wiederkehrende Hygiene-, Prompt-Qualitäts-,
- Frequenz-, Last-, Ressourcen-, Cross-System-, Berechtigungs- und
- Laufzeit-Checks installieren oder eine bestehende Automations-Flotte mit
- Rollback, Readback und Löschschutz kontinuierlich verbessern soll. Löst
- aus bei automation self-care, Scheduler-Task-Pflege, Desktop-App-
- Automations-Wartung, Automations-Flotten-Audit, selbstheilende
- Zeitpläne, Anfragen zur Wiederherstellung der ANTIGRAVITY-artigen
- Wartungs-Task-Familie, core-set-textautomations, basic-text-automations,
- textbased-automation-core, textbased-automation-drivers oder
- textbased-desktopapp-automations.
+ LLM-Aufgaben und Desktop-App-Automationen. Ergänzt deterministisches
+ Policy-Linting, Lock- und Modell-Governance, semantische Prompt-Prüfung,
+ konsistente Mehrflächen-Updates, Mini-Checks und Regeldatei-Hygiene.
+ Nutzen, wenn ein Agent seinen nativen Scheduler entdecken oder eine
+ bestehende Automations-Flotte mit Rollback, Readback und Löschschutz
+ kontinuierlich verbessern soll. Löst aus bei automation self-care,
+ Scheduler-Task-Pflege, Desktop-App-Automations-Wartung,
+ Automations-Flotten-Audit, selbstheilende Zeitpläne,
+ core-set-textautomations, basic-text-automations,
+ textbased-automation-core, textbased-automation-drivers,
+ textbased-governance-automations oder textbased-desktopapp-automations.
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category: infrastructure
- tags: [automation, scheduler, desktop-apps, self-care, maintenance, rollback, cross-system]
+ tags: [automation, scheduler, desktop-apps, self-care, maintenance, rollback, cross-system, governance, token-governance, mini-check, policy-linter]
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- aliases: [core-set-textautomations, basic-text-automations, textbased-automation-core, textbased-automation-drivers, textbased-desktopapp-automations]
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# Automation Self-Care
Erstellt eine native, anbieterspezifische Wartungs-Flotte aus einer einzigen
anbieterneutralen Regelschleife. Bewahrt die ursprüngliche Absicht der
ANTIGRAVITY-Task-Familie, verlangt dabei aber Belege, reversible Änderungen
und native Readbacks.
## Nicht verhandelbare Grenzen
- Discovery, Planung, Freigabe, Mutation und Readback als getrennte Phasen
behandeln.
- Die unterstützte Automations-API, den Befehl oder die UI der Ziel-App
nutzen. Niemals annehmen, dass das Bearbeiten einer Speicherdatei den
Live-App-State ändert.
- Lokale Regeln, Locks, Lösch-/Suppression-Logs und bestehende Zeitpläne
lesen, bevor ein Task vorgeschlagen wird.
- Keine Scheduler-Unterstützung erfinden. Kann Create/Update/Readback nicht
belegt werden, einen manuellen Installationsplan erstellen und vor der
Mutation anhalten.
- Höchstens eine unabhängig testbare Tuning-Änderung je Care-Lauf.
- Die Care-Tasks davor schützen, sich selbst zu deaktivieren oder ihren
eigenen Takt unter den konfigurierten Recovery Floor zu senken. Nur eine
ausdrückliche Nutzerentscheidung, ein Sicherheitsgate oder ein belegter
Notfall darf eine kontrollierte Pause autorisieren.
- Stabile maschinelle Task-IDs unabhängig von sichtbaren Titeln halten. Ein
App-Präfix als zusätzlichen Erkennbarkeits-Schutz behandeln, niemals als
Identität oder als Ersatz für Recovery-, Suppression-, Rollback- und
Readback-Kontrollen.
- Den vorherigen Prompt, Zeitplan, Modell, Berechtigungen und Aktiv-Status
bewahren, damit jede Mutation zurückgerollt werden kann.
- Erfolg erst nach Ergebnis-Beleg zählen, nicht bloß nach Scheduler-Start
oder Exit 0.
- Niemals Geheimnisse, private Prompts oder personenbezogene Daten in eine
geteilte Registry kopieren.
+ - Vor jeder Mutation einen deterministischen, im Anbieterprofil benannten
+ Policy-Linter ausführen. Projektpfade, Prüfskripte und Policies über
+ Adapterfelder oder neutrale Platzhalter auflösen; keine Host-, Konto- oder
+ privaten Verzeichnispfade in den öffentlichen Skill übernehmen.
+ - Den maßgeblichen Lock-Mechanismus des Zielsystems vor Datei-, Scheduler-,
+ Commit- oder Push-Aktionen prüfen. Ist die Lock-Autorität unbekannt,
+ unerreichbar oder widersprüchlich, gilt Fail-Closed und Read-only.
+ - Modelle weder aufgrund fest codierter Produktversionen noch aufgrund
+ unbelegter Qualitätsannahmen ändern. Zulässige Modelle und Mindeststandards
+ aus der aktuellen Anbieteroberfläche und der gültigen lokalen Policy
+ auflösen. Downgrades und Upgrades brauchen die dort festgelegte Autorität;
+ bei Unklarheit bleibt das Modell unverändert.
+ - Prompt-Tuning nicht allein aus Laufprotokollen ableiten. Den Vorschlag vor
+ der Mutation semantisch gegen die für das Zielprojekt geltenden Policies
+ prüfen und Sicherheits-, Forschungs- oder Freigabegrenzen bewahren.
+ - Mehrere maßgebliche Zustandsflächen als eine Transaktion behandeln:
+ Vorzustände sichern, alle deklarierten Ziele aktualisieren, jedes Ziel
+ zurücklesen und bei Teilerfolg vollständig zurückrollen. Eine feste Zahl
+ oder lokale Verzeichnisstruktur niemals als universell voraussetzen.
+ - Laufberichte ausschließlich in den dafür vorgesehenen lokalen Beleg- und
+ Statusspeichern ablegen, niemals in Agenten-Regeldateien. Namen und Orte
+ dieser Speicher kommen aus dem Anbieterprofil.
+ - Schwere Wartung darf durch eng begrenzte Mini-Checks ergänzt werden.
+ Laufzeitgrenze, Prüfumfang, Muttertask und Eskalationsweg müssen im
+ Anbieterprofil stehen; ein Mini-Check darf keine Tiefenreparatur ausführen.
## Ablauf
### 1. Die native Automationsoberfläche entdecken
Den aktuellen Akteur, Anbieter, nicht-sensitiven `app_display_name`,
App-Klasse, Scheduler-Oberfläche, unterstützte Operationen, State-Dateien,
Lauf-Historie, Nutzungstelemetrie und Readback-Methode inventarisieren.
Fähigkeiten über den Profilvertrag in
[provider-adapter-contract.md](references/provider-adapter-contract.md)
festhalten.
Native Desktop-App-Zeitpläne, CLI-/Headless-Ausführung, OS-Scheduler oder
Service-Starter, allgemeinen Scheduler-Dienst, Workflow-Engine und nicht
unterstützte oder nur-UI-Automation unterscheiden. Die Existenz einer
Konfigurationsdatei nicht mit einem unterstützten Mutationspfad
gleichsetzen.
### 2. Die Flotte inventarisieren
Für jeden Task einen stabilen lokalen Identifier, semantische Rolle,
sichtbaren Titel, Zweck, Prompt-Fingerprint, Zeitplan, Aktiv-Status, Modell,
Reasoning, Berechtigungen, Zielpfade, letztes Scheduler-Ereignis, letztes
erfolgreiches Ergebnis und aktuellen Owner erfassen. Prompt-Inhalt lokal
halten.
Bestehende Tasks semantisch abgleichen, bevor eine Neuanlage vorgeschlagen
wird. Zuerst stabile Task-ID, dann anbieter-native ID, semantische Rolle und
bekannter Legacy-Titel bevorzugen. Ein abweichender sichtbarer Titel ist
kein Beleg dafür, dass ein neuer Task nötig ist. Mehrdeutige Treffer
blockieren den Plan, statt ein Duplikat anzulegen.
Die maßgebliche Live-Oberfläche vor jeder Mutation zweimal prüfen, wenn die
App State aus dem Gedächtnis neu schreiben kann.
### 3. Das Core-Set entwerfen
[core-set.md](references/core-set.md) lesen. Wählen zwischen:
- `compact`: fünf Care-Tasks, die Frequenz mit Lastverteilung kombinieren;
oder
- `full`: neun fokussierte Tasks entsprechend der ursprünglichen
Wartungs-Familie.
Einen anbieterneutralen Plan erzeugen:
```bash
python scripts/build_core_set.py provider-profile.json \
--topology compact --out automation-care-plan.json
python scripts/build_core_set.py --lint-plan automation-care-plan.json
```
Der Generator installiert niemals Tasks. Jede `blocked`-Fähigkeit prüfen und
kollisionsfreie lokale Zeiten wählen, bevor der Plan angewendet wird. Neue
Anbieter-Profile setzen `app_display_name` ausdrücklich; CI kann das mit
`--strict-profile` erzwingen. Erzeugte sichtbare Titel nutzen
`<APP_DISPLAY_NAME> — <CARE_TITLE>`, während `automation-care.*`-Task-IDs
unverändert bleiben. Ein Codex-Profil nutzt `CODEX`.
### 4. Installation stufenweise
Über den nativen Anbieter-Adapter installieren:
1. Mit Hygiene im Read-only-Modus beginnen.
2. Ressourcenschutz ergänzen.
3. Prompt-Qualitäts-Tuning mit Rollback ergänzen.
4. Frequenz- und Lasttuning erst ergänzen, wenn genug Lauf-Belege
vorliegen.
5. Cross-System-Koordination zuletzt ergänzen.
Für eine reine Titel-Migration den semantisch gematchten Task über die
unterstützte native Oberfläche in-place aktualisieren. Die stabile ID und
alle Nicht-Titel-Felder zurücklesen; jedes unerwartete operative Delta
verlangt Rollback. Ein zweiter Plan-/Apply-Zyklus muss keine Änderung
melden und darf keinen weiteren Task anlegen.
Neue oder importierte Tasks deaktiviert anlegen, sofern der Nutzer die
aktive Installation nicht ausdrücklich freigegeben hat. Für einen
unbeaufsichtigten Pilotlauf zuerst ein Löschlog, einen
Vorher-State-Snapshot, einen Laufbeleg und einen Rollback-Pfad verlangen.
### 5. Die Care-Schleife ausführen
Jeder Care-Task folgt:
```text
follow-up previous change
-> collect current evidence
-> classify one cause
-> choose zero or one change
-> mutate through native surface
-> read back
-> write receipt and next-check condition
```
Den Hypothesen-Katalog und die Belegregeln in
[core-set.md](references/core-set.md) nutzen. Unbekannte Ursache bedeutet
beobachten, Berechtigungen einschränken oder sicher pausieren; niemals eine
Reparatur raten.
### 6. Über Akteure hinweg koordinieren
Lokalen App-State als maßgeblich behalten. Nur Task-Verträge, Abdeckung,
Status, Belege und bereinigte Fingerprints teilen. Redundante Read-only-
Reviews sind erlaubt; Single-Writer-Mutationen brauchen einen Claim oder
einen gleichwertigen nativen Lock.
### 7. Systeme ohne native Event-Hooks (Letter-Hooker-Erweiterung)
Token- oder Abo-Limitierung als Kapazitätszustand behandeln, nicht als
kaputten Akteur. Delegierte Abdeckung zurückgeben, nachdem der ursprüngliche
Akteur einen erfolgreichen Beleg liefert.
## Pflicht-Ausgaben
Für jeden Setup- oder Care-Lauf berichten:
- entdeckte native Oberfläche und nicht unterstützte Fähigkeiten;
- gewählte Topologie und angelegte, vorgeschlagene oder übersprungene
Tasks;
- exakte Mutation und Vorher-/Nachher-Readback;
- Ergebnis-Beleg oder offenes Beobachtungsfenster;
- Rollback-Ort und Rückkehrbedingung;
- geteiltes Abdeckungs-Update, falls eine Koordinations-Registry existiert.
## Beispiel
Nutzer: "Richte selbst-wartende Zeitpläne in dieser Desktop-App ein."
Entdecken, ob die App geplante Tasks auflisten, anlegen, aktualisieren und
verifizieren kann. Den kompakten Plan erzeugen, nicht unterstützte
Fähigkeiten darlegen, dann nur die freigegebenen Tasks über die native
Oberfläche installieren. Ein Ordner mit einem Task-Prompt ohne
Live-Scheduler-Registrierung ist kein abgeschlossenes Setup.
## Changelog
+
+ ### 1.3.1 (2026-09-09)
+
+ - Die ausdrücklich beauftragten Self-Care-Härtungen aus den Versionen 1.2
+ und 1.3 anbieterneutral konsolidiert.
+ - Host-, Konto- und private Projektpfade aus der öffentlichen Anleitung
+ entfernt und durch Adapterfelder beziehungsweise neutrale Platzhalter
+ ersetzt.
+ - Modellwechsel an aktuelle Anbieterfähigkeit, lokale Policy und belegte
+ Autorität gebunden; feste Versionsrangfolgen und unbelegte
+ Qualitätsbehauptungen entfernt.
+ - Policy-Linting, semantische Prompt-Prüfung, Lock-Gate,
+ transaktionale Mehrflächen-Updates, Regeldatei-Hygiene und Mini-Checks als
+ portable Verträge beschrieben.
+
+ ### 1.3.0 (2026-09-09)
+
+ - Deterministisches Policy-Linting und semantische Policy-Prüfung ergänzt.
+ - Mehrflächen-Parität und die Bereinigung widersprüchlicher Zustände
+ abgesichert.
+
+ ### 1.2.0 (2026-09-06)
+
+ - Lock-Governance, Modell-Anti-Regression, Regeldatei-Hygiene und
+ Mini-Check-Architektur ergänzt.
### 1.1.0 (2026-08-30)
- Anbieterneutrales `app_display_name` und das sichtbare Titelformat
`<APP_DISPLAY_NAME> — <CARE_TITLE>` ergänzt, inklusive `CODEX — ...` über
das Codex-Adapter-Profil.
- Plan-Linting, Stabile-ID-/Semantik-Abgleich und Duplikat-Schutz ergänzt.
- Klargestellt, dass Naming zusätzlich zum Recovery Floor gilt und dass
reine Titel-Migrationen jeden Nicht-Titel-Fingerprint bewahren müssen.
### 1.0.1 (2026-07-30)
- Anbieterneutrale Text-Automations- und Desktop-App-Automations-Aliase
ergänzt.
### 1.0.0 (2026-07-28)
- Die ursprüngliche ANTIGRAVITY-Wartungsfamilie, die F1-F6-Regelschleife und
spätere anbieterspezifische Anpassungen zu einem neutralen
Core-Set-Skill konsolidiert.