automation-self-care · v1.3.1 · 2026-09-09 · sha256 a4c4c991d5459d5b

automation-self-care v1.3.1A

Immutable. This exact content is served forever at /api/v1/blob/a4c4c991d5459d5b.

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name: automation-self-care
version: 1.3.1
type: skill
author: Lukas Geiger + OpenAI + Google Gemini
created: 2026-07-28
updated: 2026-09-09
description: >
  Baut und betreibt ein anbieterneutrales Self-Care-Kernset für geplante
  LLM-Aufgaben und Desktop-App-Automationen. Ergänzt deterministisches
  Policy-Linting, Lock- und Modell-Governance, semantische Prompt-Prüfung,
  konsistente Mehrflächen-Updates, Mini-Checks und Regeldatei-Hygiene.
  Nutzen, wenn ein Agent seinen nativen Scheduler entdecken oder eine
  bestehende Automations-Flotte mit Rollback, Readback und Löschschutz
  kontinuierlich verbessern soll. Löst aus bei automation self-care,
  Scheduler-Task-Pflege, Desktop-App-Automations-Wartung,
  Automations-Flotten-Audit, selbstheilende Zeitpläne,
  core-set-textautomations, basic-text-automations,
  textbased-automation-core, textbased-automation-drivers,
  textbased-governance-automations oder textbased-desktopapp-automations.
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category: infrastructure
tags: [automation, scheduler, desktop-apps, self-care, maintenance, rollback, cross-system, governance, token-governance, mini-check, policy-linter]
language: de
status: active
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aliases: [textbased-governance-automations-seed, tgas, textbasierte-governance-automationen-seed, textbased-governance-automations, textbasierte-governance-automationen, textbased-governance-automatisations-seed, core-set-textautomations, basic-text-automations, textbased-automation-core, textbased-automation-drivers, textbased-desktopapp-automations]
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  last_sync_to_origin: null
  local_changes_since_sync: true
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# Automation Self-Care

Erstellt eine native, anbieterspezifische Wartungs-Flotte aus einer einzigen
anbieterneutralen Regelschleife. Bewahrt die ursprüngliche Absicht der
ANTIGRAVITY-Task-Familie, verlangt dabei aber Belege, reversible Änderungen
und native Readbacks.

## Nicht verhandelbare Grenzen

- Discovery, Planung, Freigabe, Mutation und Readback als getrennte Phasen
  behandeln.
- Die unterstützte Automations-API, den Befehl oder die UI der Ziel-App
  nutzen. Niemals annehmen, dass das Bearbeiten einer Speicherdatei den
  Live-App-State ändert.
- Lokale Regeln, Locks, Lösch-/Suppression-Logs und bestehende Zeitpläne
  lesen, bevor ein Task vorgeschlagen wird.
- Keine Scheduler-Unterstützung erfinden. Kann Create/Update/Readback nicht
  belegt werden, einen manuellen Installationsplan erstellen und vor der
  Mutation anhalten.
- Höchstens eine unabhängig testbare Tuning-Änderung je Care-Lauf.
- Die Care-Tasks davor schützen, sich selbst zu deaktivieren oder ihren
  eigenen Takt unter den konfigurierten Recovery Floor zu senken. Nur eine
  ausdrückliche Nutzerentscheidung, ein Sicherheitsgate oder ein belegter
  Notfall darf eine kontrollierte Pause autorisieren.
- Stabile maschinelle Task-IDs unabhängig von sichtbaren Titeln halten. Ein
  App-Präfix als zusätzlichen Erkennbarkeits-Schutz behandeln, niemals als
  Identität oder als Ersatz für Recovery-, Suppression-, Rollback- und
  Readback-Kontrollen.
- Den vorherigen Prompt, Zeitplan, Modell, Berechtigungen und Aktiv-Status
  bewahren, damit jede Mutation zurückgerollt werden kann.
- Erfolg erst nach Ergebnis-Beleg zählen, nicht bloß nach Scheduler-Start
  oder Exit 0.
- Niemals Geheimnisse, private Prompts oder personenbezogene Daten in eine
  geteilte Registry kopieren.
- Vor jeder Mutation einen deterministischen, im Anbieterprofil benannten
  Policy-Linter ausführen. Projektpfade, Prüfskripte und Policies über
  Adapterfelder oder neutrale Platzhalter auflösen; keine Host-, Konto- oder
  privaten Verzeichnispfade in den öffentlichen Skill übernehmen.
- Den maßgeblichen Lock-Mechanismus des Zielsystems vor Datei-, Scheduler-,
  Commit- oder Push-Aktionen prüfen. Ist die Lock-Autorität unbekannt,
  unerreichbar oder widersprüchlich, gilt Fail-Closed und Read-only.
- Modelle weder aufgrund fest codierter Produktversionen noch aufgrund
  unbelegter Qualitätsannahmen ändern. Zulässige Modelle und Mindeststandards
  aus der aktuellen Anbieteroberfläche und der gültigen lokalen Policy
  auflösen. Downgrades und Upgrades brauchen die dort festgelegte Autorität;
  bei Unklarheit bleibt das Modell unverändert.
- Prompt-Tuning nicht allein aus Laufprotokollen ableiten. Den Vorschlag vor
  der Mutation semantisch gegen die für das Zielprojekt geltenden Policies
  prüfen und Sicherheits-, Forschungs- oder Freigabegrenzen bewahren.
- Mehrere maßgebliche Zustandsflächen als eine Transaktion behandeln:
  Vorzustände sichern, alle deklarierten Ziele aktualisieren, jedes Ziel
  zurücklesen und bei Teilerfolg vollständig zurückrollen. Eine feste Zahl
  oder lokale Verzeichnisstruktur niemals als universell voraussetzen.
- Laufberichte ausschließlich in den dafür vorgesehenen lokalen Beleg- und
  Statusspeichern ablegen, niemals in Agenten-Regeldateien. Namen und Orte
  dieser Speicher kommen aus dem Anbieterprofil.
- Schwere Wartung darf durch eng begrenzte Mini-Checks ergänzt werden.
  Laufzeitgrenze, Prüfumfang, Muttertask und Eskalationsweg müssen im
  Anbieterprofil stehen; ein Mini-Check darf keine Tiefenreparatur ausführen.

## Ablauf

### 1. Die native Automationsoberfläche entdecken

Den aktuellen Akteur, Anbieter, nicht-sensitiven `app_display_name`,
App-Klasse, Scheduler-Oberfläche, unterstützte Operationen, State-Dateien,
Lauf-Historie, Nutzungstelemetrie und Readback-Methode inventarisieren.
Fähigkeiten über den Profilvertrag in
[provider-adapter-contract.md](references/provider-adapter-contract.md)
festhalten.

Native Desktop-App-Zeitpläne, CLI-/Headless-Ausführung, OS-Scheduler oder
Service-Starter, allgemeinen Scheduler-Dienst, Workflow-Engine und nicht
unterstützte oder nur-UI-Automation unterscheiden. Die Existenz einer
Konfigurationsdatei nicht mit einem unterstützten Mutationspfad
gleichsetzen.

### 2. Die Flotte inventarisieren

Für jeden Task einen stabilen lokalen Identifier, semantische Rolle,
sichtbaren Titel, Zweck, Prompt-Fingerprint, Zeitplan, Aktiv-Status, Modell,
Reasoning, Berechtigungen, Zielpfade, letztes Scheduler-Ereignis, letztes
erfolgreiches Ergebnis und aktuellen Owner erfassen. Prompt-Inhalt lokal
halten.

Bestehende Tasks semantisch abgleichen, bevor eine Neuanlage vorgeschlagen
wird. Zuerst stabile Task-ID, dann anbieter-native ID, semantische Rolle und
bekannter Legacy-Titel bevorzugen. Ein abweichender sichtbarer Titel ist
kein Beleg dafür, dass ein neuer Task nötig ist. Mehrdeutige Treffer
blockieren den Plan, statt ein Duplikat anzulegen.

Die maßgebliche Live-Oberfläche vor jeder Mutation zweimal prüfen, wenn die
App State aus dem Gedächtnis neu schreiben kann.

### 3. Das Core-Set entwerfen

[core-set.md](references/core-set.md) lesen. Wählen zwischen:

- `compact`: fünf Care-Tasks, die Frequenz mit Lastverteilung kombinieren;
  oder
- `full`: neun fokussierte Tasks entsprechend der ursprünglichen
  Wartungs-Familie.

Einen anbieterneutralen Plan erzeugen:

```bash
python scripts/build_core_set.py provider-profile.json \
  --topology compact --out automation-care-plan.json
python scripts/build_core_set.py --lint-plan automation-care-plan.json
```

Der Generator installiert niemals Tasks. Jede `blocked`-Fähigkeit prüfen und
kollisionsfreie lokale Zeiten wählen, bevor der Plan angewendet wird. Neue
Anbieter-Profile setzen `app_display_name` ausdrücklich; CI kann das mit
`--strict-profile` erzwingen. Erzeugte sichtbare Titel nutzen
`<APP_DISPLAY_NAME> — <CARE_TITLE>`, während `automation-care.*`-Task-IDs
unverändert bleiben. Ein Codex-Profil nutzt `CODEX`.

### 4. Installation stufenweise

Über den nativen Anbieter-Adapter installieren:

1. Mit Hygiene im Read-only-Modus beginnen.
2. Ressourcenschutz ergänzen.
3. Prompt-Qualitäts-Tuning mit Rollback ergänzen.
4. Frequenz- und Lasttuning erst ergänzen, wenn genug Lauf-Belege
   vorliegen.
5. Cross-System-Koordination zuletzt ergänzen.

Für eine reine Titel-Migration den semantisch gematchten Task über die
unterstützte native Oberfläche in-place aktualisieren. Die stabile ID und
alle Nicht-Titel-Felder zurücklesen; jedes unerwartete operative Delta
verlangt Rollback. Ein zweiter Plan-/Apply-Zyklus muss keine Änderung
melden und darf keinen weiteren Task anlegen.

Neue oder importierte Tasks deaktiviert anlegen, sofern der Nutzer die
aktive Installation nicht ausdrücklich freigegeben hat. Für einen
unbeaufsichtigten Pilotlauf zuerst ein Löschlog, einen
Vorher-State-Snapshot, einen Laufbeleg und einen Rollback-Pfad verlangen.

### 5. Die Care-Schleife ausführen

Jeder Care-Task folgt:

```text
follow-up previous change
  -> collect current evidence
  -> classify one cause
  -> choose zero or one change
  -> mutate through native surface
  -> read back
  -> write receipt and next-check condition
```

Den Hypothesen-Katalog und die Belegregeln in
[core-set.md](references/core-set.md) nutzen. Unbekannte Ursache bedeutet
beobachten, Berechtigungen einschränken oder sicher pausieren; niemals eine
Reparatur raten.

### 6. Über Akteure hinweg koordinieren

Lokalen App-State als maßgeblich behalten. Nur Task-Verträge, Abdeckung,
Status, Belege und bereinigte Fingerprints teilen. Redundante Read-only-
Reviews sind erlaubt; Single-Writer-Mutationen brauchen einen Claim oder
einen gleichwertigen nativen Lock.

### 7. Systeme ohne native Event-Hooks (Letter-Hooker-Erweiterung)


Token- oder Abo-Limitierung als Kapazitätszustand behandeln, nicht als
kaputten Akteur. Delegierte Abdeckung zurückgeben, nachdem der ursprüngliche
Akteur einen erfolgreichen Beleg liefert.

## Pflicht-Ausgaben

Für jeden Setup- oder Care-Lauf berichten:

- entdeckte native Oberfläche und nicht unterstützte Fähigkeiten;
- gewählte Topologie und angelegte, vorgeschlagene oder übersprungene
  Tasks;
- exakte Mutation und Vorher-/Nachher-Readback;
- Ergebnis-Beleg oder offenes Beobachtungsfenster;
- Rollback-Ort und Rückkehrbedingung;
- geteiltes Abdeckungs-Update, falls eine Koordinations-Registry existiert.

## Beispiel

Nutzer: "Richte selbst-wartende Zeitpläne in dieser Desktop-App ein."

Entdecken, ob die App geplante Tasks auflisten, anlegen, aktualisieren und
verifizieren kann. Den kompakten Plan erzeugen, nicht unterstützte
Fähigkeiten darlegen, dann nur die freigegebenen Tasks über die native
Oberfläche installieren. Ein Ordner mit einem Task-Prompt ohne
Live-Scheduler-Registrierung ist kein abgeschlossenes Setup.

## Changelog

### 1.3.1 (2026-09-09)

- Die ausdrücklich beauftragten Self-Care-Härtungen aus den Versionen 1.2
  und 1.3 anbieterneutral konsolidiert.
- Host-, Konto- und private Projektpfade aus der öffentlichen Anleitung
  entfernt und durch Adapterfelder beziehungsweise neutrale Platzhalter
  ersetzt.
- Modellwechsel an aktuelle Anbieterfähigkeit, lokale Policy und belegte
  Autorität gebunden; feste Versionsrangfolgen und unbelegte
  Qualitätsbehauptungen entfernt.
- Policy-Linting, semantische Prompt-Prüfung, Lock-Gate,
  transaktionale Mehrflächen-Updates, Regeldatei-Hygiene und Mini-Checks als
  portable Verträge beschrieben.

### 1.3.0 (2026-09-09)

- Deterministisches Policy-Linting und semantische Policy-Prüfung ergänzt.
- Mehrflächen-Parität und die Bereinigung widersprüchlicher Zustände
  abgesichert.

### 1.2.0 (2026-09-06)

- Lock-Governance, Modell-Anti-Regression, Regeldatei-Hygiene und
  Mini-Check-Architektur ergänzt.

### 1.1.0 (2026-08-30)

- Anbieterneutrales `app_display_name` und das sichtbare Titelformat
  `<APP_DISPLAY_NAME> — <CARE_TITLE>` ergänzt, inklusive `CODEX — ...` über
  das Codex-Adapter-Profil.
- Plan-Linting, Stabile-ID-/Semantik-Abgleich und Duplikat-Schutz ergänzt.
- Klargestellt, dass Naming zusätzlich zum Recovery Floor gilt und dass
  reine Titel-Migrationen jeden Nicht-Titel-Fingerprint bewahren müssen.

### 1.0.1 (2026-07-30)

- Anbieterneutrale Text-Automations- und Desktop-App-Automations-Aliase
  ergänzt.

### 1.0.0 (2026-07-28)

- Die ursprüngliche ANTIGRAVITY-Wartungsfamilie, die F1-F6-Regelschleife und
  spätere anbieterspezifische Anpassungen zu einem neutralen
  Core-Set-Skill konsolidiert.